Den richtigen Kredit wählen

Die Gründe, aufgrund derer ein Kredit benötigt wird, sind vielfältig. Umso wichtiger ist es, sich bewusst zu sein, welcher Kredit der jeweiligen Situation entspricht und das richtige Angebot zu wählen.

Kurz- oder langfristig?
Grundsätzlich gilt: Je langfristiger ein Kredit angelegt ist, desto günstiger ist der Zins. Dennoch können auch kurzfristige Kredite – z. B. der Dispositionskredit – sinnvoll sein. Wird nur für wenige Monate Fremdkapital in geringem Umfang benötigt, ist die vorübergehende Kontoüberziehung in aller Regel dennoch die günstigste Variante, da hier keine zusätzlichen Bearbeitungsgebühren anfallen. Sind die Beträge größer und ist absehbar, dass für die Rückzahlung längere Zeit benötigt wird, ist es meist sinnvoller, einen Ratenkredit aufzunehmen.

Bonitätsabhängiger Zins
Viele Banken machen nicht nur die Kreditvergabe selbst, sondern auch die Höhe der Zinsen von der Bonität des Antragstellers abhängig. Je besser der Kredit also abgesichert ist, umso günstiger gestaltet sich der Zins und umgekehrt. Hintergrund ist das Bestreben der Bank, sich gegen Forderungsausfälle abzusichern.

Ablehnung trotz guter Bonität – was tun?
Wer trotz angemessener Bonität eine Ablehnung zu seinem Kreditantrag erhält, sollte die über ihn bei Auskunfteien (z. B. Schufa) hinterlegten Daten überprüfen. Finden sich hier fälschlicherweise Negativeinträge, kann deren Korrektur oder Löschung verlangt werden.