Immer mehr Einbrüche

Wer sich ein bisschen mit der Kriminalität in Deutschland befasst, der wird recht schnell feststellen, dass die allgemeine Kriminalitätsrate seit einigen Jahren sinkt und es folglich immer weniger Verbrechen gibt. Das bedeutet aber nicht, dass man jetzt automatisch sicher ist und sich nicht mehr schützen muss. Obwohl die allgemeine Kriminalitätsrate sinkt, gab es in den letzten Jahren immer mehr Einbrüche. Etwa alle zwei Minuten wird in Deutschland in ein Haus eingebrochen und die Diebe sind in der Regel keine professionellen Einbrecher sondern Gelegenheitstäter. Für diese sind längst nicht mehr nur Schmuck und Wertsachen von Bedeutung sondern auch Computer, Laptops, Telefone und Tablets, da diese schnell und ohne großes Aufsehen zu erregen mitgenommen werden können. Dabei könnten die meisten Einbrüche durch entsprechende Schutzvorkehrungen verhindert werden, denn wie bereits erwähnt handelt es sich in der Regel nur um Gelegenheitsdiebe, die eine Chance erkennen und nutzen. Dabei müssen sich die Besitzer nicht mal im Urlaub befinden, denn häufig reichen den Dieben schon ein paar Minuten aus, um Laptops oder Tablets einzustecken, nachdem sie einfach ein Fenster eingeschlagen haben. Während man mit seinem Hund einen kurzen Spaziergang macht, nehmen die Diebe alles mit, was für sie von Interesse ist. Dabei hätte durch eine Alarmanlage ein solcher Einbruch verhindert werden können. Denn der Alarm ist es, der Diebe von einem Einbruch abhält, da durch den Alarm in der Regel Nachbarn und Passanten alarmiert werden. Doch Alarmanlagen sind mittlerweile zu sehr viel mehr in der Lage, als nur einen schrillen Alarm auszulösen.

Internet, Telefon und die volle Kontrolle
Moderne Funkalarmanlagen können mittlerweile mit dem Internet verbunden werden, wodurch sie nicht nur dazu dienen, mit einem Alarm Einbrecher abzuschrecken. Funkalarmanlagen können so nämlich auch mit diversen anderen Systemen im Haus verbunden werden. So lassen sich Heizungen, elektronischen Rollläden oder auch Fenster und Türen mit elektronischen Schließsystemen an die Anlagen anschließen. So kann man zum Beispiel sichergehen, dass die Rollläden, Fenster und Türen automatisch geschlossen werden, wenn man die Alarmanlage aktiviert. Im Gegenzug dazu können sich diese auch automatisch öffnen, wenn man die Anlage deaktiviert. Dieben wird es so deutlich erschwert die Schwachstellen eines Hauses zu finden. Doch das ist noch längst nicht alles, zu dem moderne Alarmanlagen fähig sind. Die Sensoren der Alarmanlagen sind mittlerweile so sensibel und genau, dass sie erkennen können, ob ein Fenster bewusst in Kippstellung gelassen wurde, oder ob grade jemand versucht einzubrechen. Sollte sich jemand an einem Einbruch versuchen, so sind die Zeiten vorbei, dass einfach nur ein schriller Alarm ertönt. Wie in Science Fiction Filmen wählen die Alarmsysteme einprogrammierte Telefonnummern an, um den Empfängern von dem Einbruch zu berichten. So werden zum Beispiel Eigentümer, Polizei und Nachbarn von dem Einbruch in Kenntnis gesetzt und können sehr viel schneller reagieren als noch vor ein paar Jahren. Nicht selten kann man die Einbrecher so auf frischer Tat erwischen und größere Verluste verhindern. Denn im Falle eines Einbruchs und dem Diebstahl von PC oder Festplatten besteht der Verlust nicht in der Technik, die schnell und problemlos ersetzt werden kann. Schwieriger wird es mit den Erinnerungen, die immer häufiger auf Computern gespeichert werden. Man muss also zunächst erst mal abschätzen, wie viel einem diese Erinnerungen wert sind. Dann kann man überlegen, wie viel man in eine Alarmanlage investieren möchte, denn auch diese gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen. Außerdem sollte man sich vor einer Anschaffung ausführlich von Spezialisten beraten lassen, um eine Alarmanlage zu kaufen, die den persönlichen Vorstellungen gerecht werden kann. So bieten manche Shops auch eine Test-Zeit an, während derer man sich mit der Alarmanlage vertraut machen und sich von ihren Funktionen überzeugen kann. Sollte man nicht zufrieden sein, kann man sie einfachzurückgeben.